Amazon Bestseller Badge: Was bringt das Schleifchen für Verkaufsschlager? Über den Verfasser

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Amazon Bestseller Badge: Was bringt das Schleifchen für Verkaufsschlager?

Die Top 100 Verkaufsschlager des gesamten Sortiments und einzelner Kategorien schaffen es in die Bestseller-Listen. Und sie erhalten ein “Schleifchen” mit Ihrem Verkaufsrang. Es erscheint in der Trefferliste als Störer links oben im Produktbild und auf der Produktseite unterhalt des Titels. An den Artikel auf Verkaufsrang 1 vergibt Amazon außerdem das begehrte Bestseller-Badge.

Doch das Symbol ist flüchtig. Viele Produkte halten es nur für eine Stunde, bis die Aufstellung wieder aktualisiert wird. Deshalb drängt sich die Frage auf, ob das Badge überhaupt großen Wert hat. Wir sagen ja, aber …

Hier erfährst Du alles darüber

  • Wie ein Produkt das Bestseller-Badge erhält.
  • Was es für Vorzüge mit sich bringt.
  • Wie Du den Verkaufsrang verbesserst – und wie nicht.

Wie Du das Bestseller-Badge bekommst

Die Auszeichnung richtet sich nach dem Verkaufsrang eines Produkts. Der kommt zustande, indem Amazon ausrechnet, wie häufig sich ein Produkt im Vergleich zu anderen verkauft hat. Rang Nr. 1 wurde öfter bestellt als jedes andere Produkt der Kategorie, dann Rang Nr. 2, Nr.3 und so weiter.

Wie lang der Bemessungszeitraum ist, dazu hält sich Amazon bedeckt. Bekannt ist nur, dass die Ergebnisse stündlich aktualisiert werden. Das geschieht vollkommen automatisch anhand der Abverkaufszahlen. Werbung, Bewertungen oder ähnliches nehmen hierauf keinen Einfluss.

Wie beeinflusst das Bestseller-Badge Kunden?

Wieviel das orangefarbene Schleifchen zur Kaufentscheidung beiträgt, ist schwer zu sagen. Allerdings spricht aus verkaufs-psychologischer Sicht einiges dafür, dass es uns beeinflusst. Ein beliebtes Produkt erscheint uns attraktiver als ein Ladenhüter. Wir nehmen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Qualität oder hohe Kundenzufriedenheit an. So viele Käufer können sich doch wohl nicht irren? Sobald wir also die Bedeutung des Störers verstehen, nehmen wir ihn als positiven Kaufimpuls wahr.

Bestseller erhalten mehr Aufmerksamkeit

Die verkaufsstärksten Artikel fasst Amazon in Bestsellerlisten zusammen. Sie haben sogar einen eigenen Platz im Hauptmenü und sind damit prominent positioniert. Mit einem Klick auf „Bestseller“ gelangst Du zunächst zur Übersicht für das Gesamtsortiment. Diese Liste ist bunt gemischt. Du kannst aber auch gezielt in einzelne Kategorien einsteigen und herausfinden, welche Hörbücher, Beauty-Trends oder Videospiele zur Zeit besonders angesagt sind.

Dein Produkt zumindest in den Unterkategorien bei den Besten zu platzieren, eröffnet Dir also eine zusätzliche Plattform. Außerdem spielt die Beliebtheit auch eine Rolle für den Suchrang. Was sich gut verkauft, ist relevant und wird bei einer passenden Suchanfrage deshalb weiter vorne in der Trefferliste ausgegeben. Ein hoher Verkaufsrang steigert die Sichtbarkeit Deiner Produkte also ungemein.

Dein Produkt zum Bestseller machen

Hierzu sei vorab gesagt: Ein Bestseller-Badge ist selten das Ziel von Marketing-Maßnahmen. Ziel ist es vielmehr, Deinen Absatz zu steigern. Und natürlich wäre es klasse, wenn Du mehr verkaufst als alle anderen Anbieter. Wichtig ist aber, dass Du Dein Marktpotenzial voll ausschöpfst. Wenn dabei ein Badge und ein Plätzchen in der Bestenliste abfallen, umso besser.

Wie also bringst Dein Angebot nach vorn?

Dos
Optimiere Dein Angebot fortlaufend! Hebe Dich von der Konkurrenz ab, zum Beispiel über

  • Den Preis.
  • Den Service.
  • Die Qualität der Produktpräsentation.

Bei all dem haben Vendoren gegenüber Sellern einen Vorteil: Amazon tritt als Verkäufer auf und optimiert all diese Prozesse für sie. Das weckt das Vertrauen des Kunden, welches Amazon in der Regel nicht enttäuscht. Das wiederum bringt Deinem Artikel gute Bewertungen ein und steigert seine Popularität weiter.

Don‘ts

  • Ein Produkt in einer kleine Kategorien anbieten, in die es nicht wirklich gehört. Hier gelangst Du natürlich leichter in die Bestenliste, aber Amazon schätzt solche Tricks ganz und gar nicht. Seine Algorithmen entdecken wiederholte Verstöße dieser Art schnell und sie werden strikt bestraft. Also versuch nicht das System auszutricksen, sondern wähle Kategorien, die Sinn machen.
  • Versuch außerdem nicht, Dir das Bestseller-Badge mit aggressiven Rabattaktionen zu „erkaufen“. So vertreibst Du womöglich große Stückzahlen in kurzer Zeit. Allerdings berücksichtigt Amazon nicht nur die Verkäufe der letzten 60 Minuten, sondern auch die längere Verkaufshistorie. Außerdem verschwinden kurzlebige Artikel so schnell wieder aus den Top 100, wie sie hineingelangen. Agiere lieber nachhaltig.

Fazit: Kein Must-Have aber eine Auszeichnung mit Vorteilen

Wohl kaum ein Marketing-Team, das die KPIs fürs nächste Quartal festlegt, sagt sich: „Bringen wir doch unseren Mixer auf Platz 1 der Amazon Bestsellerliste!“ Als Ziel ist eine Bestplatzierung zu unpräzise. Sie hängt von zu vielen Faktoren ab, auf die Du als Anbieter keinen Einfluss hast. Setz Dir lieber konkrete, realistische Ziele, Deinen Absatz zu steigern. Das wird Deinen Verkaufsrang nachhaltig positiv beeinflussen.

Wenn Dein Produkt es tatsächlich für längere Zeit in die Top 100 schafft, hat das allerdings seine Vorzüge. Es erhält noch mehr Aufmerksamkeit und Interessenten nehmen seine Beliebtheit als zusätzlichen Kaufanreiz wahr. Nutze diese Vorteile, um Deine Position weiter auszubauen. Denn wenn Du erst ein Besteller-Badge hast, lohnt es durchaus, diesen Status zu halten

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